Zum Inhalt springen
VSME sofort

VSME-Bericht für Metallbau und Zulieferer

Metallbaubetriebe und Lohnfertiger beliefern oft Konzerne, die selbst berichtspflichtig sind. Deren Einkauf schickt Lieferantenfragebögen oder verlangt Daten im Portal. Wir machen aus Ihren Verbräuchen, Abfallbelegen und Personalzahlen den Bericht nach dem freiwilligen EU-Standard und beantworten den Bogen Ihres Kunden.

Bericht jetzt erstellen

299,00 € zuzüglich Umsatzsteuer, fertig in etwa 4 Stunden

Energieverbrauch und Tabelle der Treibhausgase aus einem VSME-Musterbericht: Erdgas, Diesel und Strom mit Menge und Tonnen CO2e, Scope 1 30,53 t, Scope 2 standortbasiert 7,36 t, zusammen 37,89 tGanzen Musterbericht ansehen (PDF, 9 Seiten, 200 KB)
So sieht Ihre CO2-Bilanz aus Elektrobetrieb mit acht Beschäftigten: 30,5 t CO2e aus Diesel und Erdgas, 7,4 t aus Strom. Firma und Zahlen sind erfunden. Ganzen Musterbericht ansehen PDF, 9 Seiten, 200 KB

So läuft es

  1. Angaben eintragen30 bis 45 Minuten
  2. Prüfen und bezahlenetwa eine Minute
  3. Bericht und CO2-Bilanz per E-Mailnach etwa einer Stunde

Festpreise von 99,00 € bis 399,00 € zuzüglich Umsatzsteuer. Alle Pakete im Vergleich

Woher die Fragen kommen

Ein Automobilzulieferer, ein Maschinenbauer oder ein Bauunternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und mehr als 450 Mio. € Umsatz wird nach dem Omnibus I berichtspflichtig bleiben und muss dabei seine Wertschöpfungskette darstellen. Die Fragen landen bei Ihnen, meist als Excel-Bogen oder im Lieferantenportal. Für Geschäftsjahre ab 2027 darf ein solcher Kunde von Zulieferern bis 1.000 Beschäftigte für seinen Bericht grundsätzlich nur die Angaben des freiwilligen Standards verlangen. Bei mehr als 10 Beschäftigten gehören dazu Energie, Scope 1 und 2, Wasser, Abfall, Fluktuation und ein Verhaltenskodex (Was Kunden fragen dürfen).

Was bei einem Metallbaubetrieb in den Bericht gehört

  • B3 Energie und CO2: Strom für Maschinen, Schweißanlagen, Druckluft und Hallenbeleuchtung; Gas für Hallenheizung, Lackier- oder Trocknungsofen; Diesel für Stapler und Montagefahrzeuge. Kältemittel nur, wenn eine eigene Kälte- oder Klimaanlage nachgefüllt wurde.
  • B7 Abfall: Stahl- und Edelstahlschrott, Späne, Aluminium und Kupfer werden meist verkauft und gehen in die Verwertung. Gefährlich sind Emulsionen, ölhaltige Späne und Putzlappen, Lack- und Lösemittelreste. Der Bericht weist sie getrennt aus und rechnet den Recyclinganteil.
  • B9 Arbeitsschutz: meldepflichtige Unfälle laut Unfallanzeigen an die Berufsgenossenschaft, mit Quote je 200.000 Arbeitsstunden.
  • B7 Material: Wer große Mengen Stahl, Aluminium oder Blech verarbeitet, kann die wichtigsten Materialien mit Jahresmenge angeben. Der Standard fragt das nur, wenn es zutrifft.

Ein Rechenbeispiel

Mit erfundenen Zahlen: Ein Metallbaubetrieb mit 45 Beschäftigten verbraucht 2025 310.000 kWh Strom, 260.000 kWh Erdgas und 8.000 Liter Diesel. Das ergibt 47,40 t CO2e aus Erdgas und 20,67 t aus Diesel, zusammen 68,07 t in Scope 1. Der Strom bringt mit 344 g je kWh 106,64 t in Scope 2. Zusammen sind das 174,71 t, der Energieverbrauch liegt bei 624,5 MWh.

Bei Metallbetrieben ist der Strom oft der größte Posten. Eine eigene PV-Anlage senkt den Netzbezug und damit Scope 2 direkt; der selbst verbrauchte Strom zählt im Energieverbrauch mit, hat aber keine Emissionen. Ökostrom aus dem Netz ändert den standortbasierten Wert nicht, nur den marktbasierten. Mehr dazu unter Scope 1, 2 und 3.

Bei drei meldepflichtigen Unfällen und 90.000 Arbeitsstunden (45 Vollzeitkräfte zu 2.000 Stunden) liegt die Unfallquote bei 6,67 je 200.000 Stunden.

Portale und Excel-Bögen

Viele Konzerne fragen über Portale wie EcoVadis, IntegrityNext oder SAP Ariba. Die füllen wir nicht für Sie aus, Sie bekommen die Antworten aber als Kopiervorlage Frage für Frage. Ist der Bogen eine Excel-Datei, tragen wir die Antworten zusätzlich direkt in eine Kopie ein, Auswahllisten bleiben erhalten. Fragen nach Konfliktmineralien, Produkt-Fußabdruck oder Zertifikaten gehören nicht zum Standard und stehen als „nicht im VSME-Katalog“ markiert. Typische Fragen erklärt die Seite ESG-Fragebogen für Lieferanten.

Was es kostet

  • VSME-Basisbericht mit CO2-Bilanz249,00 €Bericht B1 bis B11 als PDF, EFRAG-Excel-Vorlage mit Ihren Werten, CO2-Bilanz Scope 1 und 2 auf zwei Seiten. Fertig in etwa einer Stunde.
  • VSME-Basisbericht plus Antworten auf einen Kundenfragebogen299,00 €Alles aus dem Basisbericht, dazu die Antworten auf den Fragebogen Ihres Kunden oder Ihrer Bank (bis 60 Fragen). Fertig in etwa 4 Stunden.
  • VSME-Bericht Basis und Zusatzmodul (C1 bis C9) plus ein Kundenfragebogen399,00 €Für Banken und größere Kunden: zusätzlich Strategie, Klimaziel, Klimarisiken, Verhaltenskodex und Leitungsorgan. Fertig in etwa 4 Stunden.
  • Antworten auf einen Kundenfragebogen99,00 €Ihr Fragebogen als PDF, Word oder Excel wird aus Ihren Angaben beantwortet, offene Punkte sind markiert. Fertig in etwa 4 Stunden.

Dazu wählbar: Aufpreis Fragebogen mit 61 bis 150 Fragen für 49,00 €, Weitergabepaket: Begleitschreiben und Selbsterklärung zur Unternehmensgröße für 19,00 €.

Angebot nur für Unternehmer. Alle Preise zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, einmalig, kein Abo. Die Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer kommt automatisch per E-Mail.

Für einen Lieferantenfragebogen nehmen Sie das Paket für 299 € netto. Fragt Ihr Kunde auch nach Klimazielen, Klimarisiken oder einem Verhaltenskodex, ist das umfassende Paket mit Zusatzmodul für 399 € netto passend. Mit dem Weitergabepaket für 19 € netto liegt eine Selbsterklärung bei, dass Sie nicht mehr als 1.000 Beschäftigte haben. Bogen hochladen und Zahlen eintragen.

Ihre Angaben

Das Bestellformular wird geladen.

Häufige Fragen

Mein Kunde fragt nach dem CO2-Fußabdruck je Bauteil. Geht das?

Nein, ein Produkt-Fußabdruck braucht Daten zu Material und Vorketten, das ist Scope 3 und gehört nicht zum freiwilligen Standard. Wir liefern Scope 1 und 2 für den ganzen Betrieb. In der Antwortdatei ist die Frage markiert, damit Sie mit Ihrem Kunden klären können, was er wirklich braucht.

Gehören Kühlschmierstoffe in den Bericht?

Verbrauchte Emulsionen sind gefährlicher Abfall und gehören in B7 mit ihrer Menge laut Entsorgungsnachweis. Für die CO2-Bilanz spielen sie keine Rolle.

Wir haben Druckluft und Härterei. Wird das extra gerechnet?

Druckluft steckt im Stromverbrauch, eine gasbeheizte Härterei im Gasverbrauch. Beides geht über die Abrechnungen in Scope 1 und 2 ein, eine eigene Rechnung je Anlage ist nicht nötig.