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VSME-Bericht Beispiel: so sieht das Ergebnis aus

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Der Musterbericht

Deckblatt eines VSME-Nachhaltigkeitsberichts 2025 für einen Elektrobetrieb mit acht Beschäftigten

So sieht ein fertiger Bericht aus. Firma und Zahlen im Muster sind erfunden, die Texte hat eine KI aus den Musterangaben formuliert.

Muster ansehen (PDF, 200 KB)

Was im Beispiel steht

Der Musterbetrieb ist eine GmbH mit acht Beschäftigten in der Elektroinstallation, Berichtsjahr 2025. Er verbraucht 21.400 kWh Strom, 38.500 kWh Erdgas und 9.100 Liter Diesel für vier Transporter. Daraus ergeben sich 30,53 t CO2e in Scope 1 und 7,36 t CO2e in Scope 2 (standortbasiert mit dem Strommix-Faktor des Umweltbundesamts für 2025). Weil der Lieferant seine Stromkennzeichnung angegeben hat, steht zusätzlich der marktbasierte Wert im Bericht.

Beim Durchblättern sehen Sie, worauf Kunden und Banken achten. Jede Angabe des Standards hat einen Status; steht dort „trifft nicht zu“, folgt der Grund, etwa „keine wasserintensiven Produktionsprozesse“. Leere Stellen ohne Erklärung gibt es nicht. Anhang A nennt für jede CO2-Position Menge, Faktor und Quelle, sodass ein Prüfer beim Kunden jede Zahl nachrechnen kann. Und Anhang B sagt, wer die Angaben gemacht hat, dass niemand sie vor Ort kontrolliert hat und dass sich daraus keine Werbeaussage über die Klimawirkung ableiten lässt.

Nachrechnen mit dem Taschenrechner

9.100 Liter Diesel mal 2,58354 kg ergeben 23,51 t CO2e, das sind 62 % der gesamten 37,89 t. Das Erdgas trägt 7,02 t bei, der Strom 7,36 t. Wer seinen eigenen Betrieb einschätzen will, legt die Tankkarten-Auswertung neben die Strom- und Gasrechnung: Liegt der Dieselverbrauch in derselben Größenordnung, wird auch bei Ihnen der Fuhrpark der größte Posten sein. Alle Faktoren mit Quelle stehen unter CO2-Bilanz für Unternehmen.

Eine Treibhausgasintensität je Euro Umsatz enthält der Musterbericht nicht. Der alte VSME hatte sie als Pflichtangabe, der neue Standard nicht mehr (was sich geändert hat).

Wie die Angaben eingeordnet sind

Der Standard kennt vier Arten von Datenpunkten (Anhang I, Absatz 8 der Delegierten Verordnung (EU) 2026/1560): Angaben, die jeder Anwender berichten muss, Angaben, die nur unter bestimmten Umständen nötig sind, freiwillige und branchenbezogene. Im Musterbericht sehen Sie die Art in der Statusspalte. Beim Elektrobetrieb steht zum Beispiel B4 auf „trifft nicht zu“, weil er keine Schadstoffemissionen an eine Behörde melden muss.

Dieselben Zahlen beantworten auch die Fragebögen von Kunden. Wie das abläuft, zeigt ESG-Fragebogen für Lieferanten.

Für Betriebe bis 10 Beschäftigte

Im neuen Standard sind für Betriebe mit höchstens 10 Beschäftigten viele Kennzahlen freiwillig, darunter Energie, Treibhausgase, Wasser und Abfall (Delegierte Verordnung (EU) 2026/1560). Der Musterbetrieb berichtet sie trotzdem, weil sein Kunde danach gefragt hat. Fehlt Ihnen eine dieser Zahlen, steht im Bericht „freiwillig, nicht berichtet“.

Das Weitergabepaket im Muster

Für 19 € netto dazu bekommen Sie ein Begleitschreiben an Ihren Kunden oder Ihre Bank mit Ihren Kennzahlen und eine Selbsterklärung zur Unternehmensgröße. So sieht das für den Musterbetrieb aus: Muster Weitergabepaket (PDF).

Ihren eigenen Bericht erstellen

Tragen Sie Ihre Zahlen ein, und Ihr Bericht in derselben Form kommt garantiert innerhalb von 60 Minuten. Für Banken und Großkunden mit ausführlichen Bögen gibt es das Zusatzmodul C1 bis C9.

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Häufige Fragen

Ist der Musterbetrieb echt?

Nein. Firma, Anschrift und Zahlen sind erfunden. Die erläuternden Texte hat eine KI aus den Musterangaben formuliert, genau wie im echten Auftrag.

Wie lang wird mein Bericht?

Mit dem Basismodul meist 8 bis 11 Seiten, mit dem Zusatzmodul 11 bis 14 Seiten. Dazu kommt die CO2-Bilanz mit zwei Seiten.